Perfekt, ist das gut genug?
Klar, wäre prima, ist aber nicht möglich!
Wer einen Job macht, irgendeinen, das kann auch ein Projekt sein, irgendeines, der kann wählen, ob er den Job schlecht, gut oder vielleicht noch sehr gut macht. Perfekt ist nicht schaffbar, Perfektion hat was Unmenschliches, Perfektion kriegen nur Maschinen und Computer zustande. Manchmal nicht mal die.
Daran muss ich immer denken, wenn Leute irgendeinen gemachten Job abliefern. Die einen sind stolz, freuen sich zumindest, haben was Gutes gemacht und tauchen befriedigt in ihren Feierabend ein.
Andere haben den Job schnell, schnell hingeschluddert, haben kein Herzblut vergossen, nur Zeit gespart, die sie für den nächsten Schludderjob nutzen und bleiben irgendwie unbefriedigt. Weil sie in gewisser Weise nie etwas fertig machen, sie bleiben auf halber Strecke stehen und liefern ab.
Schade, jeder Job verdient es, gut gemacht zu werden. So gut, wie es halt geht. Will man das nicht, könnte man’s auch gleich sein lassen.
Was ich damit sagen will: Wer sein Bestes gibt, der macht einen Job gut. Und gut ist allemal gut genug. Vielleicht gelingt der Job sogar sehr gut. Sehr gut ist der Gipfel der Qualität, der oftmals erreichbar ist. Der Lohn der Arbeit liegt auch im guten Gefühl der persönlichen Befriedigung, die sich immer dann einstellt, wenn jemand versucht hat, mit seinen Möglichkeiten das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Und diese Haltung, das Beste zu wollen, die führt auch dazu, dass immer häufiger das Beste tatsächlich gelingt. Und wer sein Bestes gibt, der kommt einfach weiter, persönlich und geschäftlich. Immer! Meist sind diese Bestwollenden auch sehr angenehme Menschen, mit denen man gerne arbeitet und auf die man sich verlassen kann.
Perfekt ist also nicht gut genug, das ist zuviel. Aber gut darf’s schon sein. Dem Job und auch sich selbst zuliebe!

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